Einen klaren Zielpunkt anbieten
Verwendet einen glatten Stab mit festem, abgerundetem Ende ohne ablösbare Kleinteile. Halt ihn ruhig ungefähr auf Nasenhöhe und mit etwas Abstand. Die Spitze wird nicht gegen die Nase gedrückt.
Ein bereits bekanntes Markersignal erleichtert den Ablauf. Ein leises Wort kann ebenso genutzt werden, wenn es zuverlässig eine Belohnung ankündigt. Nehmt geeignete kleine Futterportionen und berücksichtigt sie bei der Tagesration.
Berührung markieren und belohnen
Wartet auf eine freiwillige Annäherung. Berührt die Nase das Ende, bestätigt den Moment und gebt die Belohnung. Nehmt den Stab für die Pause kurz weg. Drei verständliche Wiederholungen können für den ersten Versuch genügen.
Beißt die Katze in den Stab, beendet die Präsentation ruhig und vereinfacht den nächsten Versuch. Wedelt nicht damit wie mit Beute. Für eine Katze, die gerade lieber spielen oder schlafen möchte, ist ein anderer Zeitpunkt passender.
Vom Kontakt zum kleinen Weg
Wenn die Berührung sicher klappt, verschiebt den Zielpunkt nur ein kleines Stück. Belohnt einen freiwilligen Schritt dorthin. Steigert die Entfernung langsam und bleibt zunächst auf dem Boden.
Ein späteres Ziel kann eine gut erreichbare Matte oder der Eingang eines vertrauten Tunnels sein. Nutzt den Stab nicht, um die Katze in eine unangenehme Situation zu locken. Dreht sie sich weg, endet die Runde. Erfolg bedeutet verständliche Zusammenarbeit, keine möglichst lange Folge.

Deine Checkliste: Targetstab-Training für Katzen
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Ein klarer, gut erreichbarer Zielpunkt reicht aus. Erst wenn die kurze Aufgabe vertraut ist, wird daraus ein neuer Weg.
Für passende nächste Schritte findet ihr Anregungen in dem Einstieg ins Markertraining und einem freiwillig erkundeten Tunnel.
Quellen und weiterführende Informationen
Quellen geprüft am 21. Oktober 2026. Die praktischen Beispiele stammen von der Redaktion.

