Die Beute darf auch einmal stillhalten
Bewege eine Spielmaus über den Boden, halte an und gib deiner Katze Zeit zu reagieren. Nicht jede Katze springt sofort hinterher: Auch aufmerksames Beobachten kann Teil der Spielrunde sein. Lass sie einen geeigneten Gegenstand tatsächlich fangen. Ein unerreichbarer Lichtpunkt bietet diese Möglichkeit nicht.
Sicher spielen und anschließend aufräumen
Kontrolliere Spielzeuge auf ablösbare Kleinteile. Schnüre, Fäden und Gummis gehören nach einer beaufsichtigten Runde außer Reichweite. Nutze außerdem ein Spielzeug als Gegenüber, nicht deine Hände oder Füße. Die Katze soll zwischen Streicheln und Beutespiel unterscheiden können.
Vorlieben in einem Spieltagebuch entdecken
Unsere Idee für den Alltag: Notiere kurz, ob deine Katze lieber bodennah verfolgt, hinter einer Ecke wartet oder mit den Pfoten angelt. Wechsle jeweils nur eine Sache, etwa die Bewegung oder den Ort. So erkennst du besser, was wirklich interessant ist. Erhöhe nicht ständig das Tempo, nur weil ein Spielzeug gerade unbeachtet bleibt. Ein neuer Versuch zu einem anderen Zeitpunkt kann passender sein.
Ein Beispiel für euren Alltag
Heute bewegt sich die Spielmaus langsam neben dem Sofa, morgen auf einer freien Bodenfläche. Du vergleichst die Reaktion deiner Katze, statt ihr sofort mehrere neue Spielzeuge anzubieten.

