Stabilität vor Dekoration
Cats Protection empfiehlt Kratzmöglichkeiten mit einer schweren, stabilen Basis. Ein senkrechter Kratzplatz sollte hoch genug sein, damit sich die Katze daran ausstrecken kann. Kratzt sie lieber waagerecht, kann ein passendes Kratzbrett ihre Vorliebe besser treffen. Kratzen gehört zum natürlichen Verhalten und lässt sich nicht sinnvoll durch Bestrafung ersetzen.
Prüfe vor dem Aufstellen, ob alle Teile fest sitzen. Ein wackelndes Modell an einer engen Durchgangsstelle ist keine gute Einladung. Beachte Montage- und Befestigungshinweise des Herstellers. Kontrolliere später regelmäßig, ob sich Verbindungen lösen oder beschädigte Teile hervorstehen.
Dort anbieten, wo der Bedarf entsteht
Ein Kratzplatz neben einer bereits genutzten Stelle oder in der Nähe eines Schlafplatzes kann sinnvoller sein als ein kaum besuchter Winkel. Cats Protection weist auch darauf hin, dass Katzen nach dem Aufwachen häufig kratzen und sich strecken. Bei mehreren Katzen helfen getrennte Angebote, Konkurrenz zu vermeiden.
Zeichne für dich eine kleine Wohnungsskizze: markiere Schlafplätze, bisherige Kratzstellen und häufige Wege. So wird sichtbar, ob eure Angebote tatsächlich dort stehen, wo sich die Katzen aufhalten. Verändere zunächst einen Standort und beobachte, statt alle Möbel gleichzeitig umzustellen.
Freiwilliges Erkunden ermöglichen
Setze die Katze nicht fest und bewege ihre Pfoten nicht über das Material. Sie soll das Angebot selbst untersuchen können. Halte den Bereich zugänglich und achte darauf, dass Kinder dort nicht mit ihr drängeln. Ein Kratzbaum ist außerdem kein Ersatz für passende Rückzugsorte und gemeinsame Beschäftigung.

Vor dem nächsten Kauf
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Ergänzend findest du Ideen zum gemeinsamen Spielen mit Katzen und eine Checkliste für geeignetes Spielzeug.
Quellen und weiterführende Informationen
Quellen geprüft am 20. Oktober 2026. Die praktischen Planungsbeispiele stammen von der Redaktion.

